Das Ende eines Arbeitsjahres lässt mich dankbar auf einiges zurückblicken, befreit aber nicht ganz von Sorgen, wie das nächste Arbeitsjahr bewältigt werden soll. Dankbar bin ich für alle die mitgeholfen haben, die Botschaft Jesu durch ihr Wirken zu verkünden. Es waren nicht wenige Herausforderungen, denen zu begegnen war. Entmutigend ist, dass der Kirchenbesuch und das Interesse im Kirchenvolk am Leben der Pfarre zurückgehen; es wird verschiedene Gründe dafür geben.
Im "Jahr des Ehrenamtes" wurde wieder deutlich, dass die Zukunft des Gemeindelebens immer stärker in der Hand der Menschen, die aus der Gemeinde kommen und die sich in dieser Gemeinde engagieren, liegt. Besonders erfreulich ist in diesem Jahr der Einsatz für die Kinderliturgie und der Eucharistievorbereitung gewesen. Die Vorbereitung auf das Sakrament der Firmung werden wir wohl etwas umgestalten müssen. Die Mitfeier der Hl. Messe (selbst zu den hohen Feiertagen) ist für viele, die sich auf die Sakramente vorbereiten wollen, keine Selbstverständlichkeit. Ein Sakrament sollte aber im Idealfall nicht als reiner Selbstzweck begriffen werden, sondern eher als heilige Zeichenhandlung, die einen vorhandenen Glauben voraussetzt.
Der vergangene Monat Juni war geprägt von verschiedenen Festen in der Pfarre. Die Primizfeier des Neupriesters Lukas Rihs am 3. Juli rundet die "Festfolge" nun ab. Wir wünschen ihm für sein kommendes Wirken als Kaplan im Pfarrverband Zellerndorf viel Kraft und Gottes Segen!
Ich danke allen, die mitgewirkt haben an der (auch wetterbedingt) nicht immer einfachen Vorbereitung der verschiedenen Feste, die wir gefeiert haben und wünsche in diesen kommenden Wochen gute und verdiente Erholung!
Richard Posch
|