46 Firmkandidaten waren mit ihren Paten und Familien am Pfingstmontag bei herrlichem Wetter nach St. Othmar gekommen um das Sakrament der Firmung zu empfangen. Gemeinsam mit ihren Paten stellten sie sich am Kirchenplatz im Halbkreis auf und wurden dann von ihrem Firmspender Clemens Abrahamowicz einzeln begrüßt. Dann zogen alle in die überfüllte Kirche ein und fanden im Chorgestühl Platz, begrüßt von der Musikgruppe rund um Edda Rihs und Wolfgang Wess, die schon in den vergangenen Jugendmessen für guten Ton und Stimmung gesorgt hatten. Es klappte alles wie am Schnürchen, was nach der disziplinierten Probe am Samstagvormittag auch nicht anders zu erwarten war.
Die Frage nach der Bereitschaft zum Empfang des Sakraments der Firmung wurde von den Jugendlichen begeistert bejaht, das "Ja" der Paten zur Annahme des Patenamtes klang da etwas weniger kräftig, war aber zugegebenermaßen auch nicht so gut geübt.
In der Predigt zeigte der Firmspender, was es heißt "be-GEIST-ert" zu sein: seine mitreißenden Worte und der bühnenreife Auftritt werden wohl noch allen lange in Erinnerung bleiben. "I do it for Jesus!" Dieses Motto von Mutter Teresa sollte für alle ein zentrales Anliegen sein.
Nach der Erneuerung des Taufbekenntnisses stellte sich der lange Zug der Firmkandidaten und Paten im Mittelgang auf, um einzeln vor den Firmspender zu treten. Clemens Abrahamowicz hatte für jeden Firmling aufmunternde und persönliche Worte, die bei weitem die dadurch längere Wartezeit der weiter hinten stehenden Firmkandidaten aufwogen.
Bei der Gabenprozession wurde noch einmal an die vielen Wochen der Vorbereitungszeit erinnert und symbolisch dafür wurden 5 verschiedene Projekte vorgestellt, die in dieser Zeit durchgeführt wurden.
Ein Suppenschöpfer für die tatkräftige Mithilfe beim Suppensonntag in St. Michael am Familienfasttag.
Ein Schulrucksack, den die Firmkandidaten gepackt und gespendet haben, um Kindern in Malawi den Schulbesuch zu ermöglichen.
Ein Valentinsbrief vom lieben Gott, den die Jugendlichen am 14. Februar in Mödling verteilt haben und so Zeugnis von ihrem Glauben gegeben haben.
Vier Adventkranzkerzen für das Binden und Schmücken von 50 Adventkränzen, deren Verkaufserlös der Pfarrcaritas zur Verfügung gestellt wurde.
Eine verkleinerte Version der Osterkerze für die Herstellung von mehr als 100 Kerzen, deren Verkaufserlös an die Gemeinschaft Cenacolo zur Betreuung suchtkranker Jugendlicher gespendet wurde.
Die Vorbereitungszeit und die einzelnen Projekte sollten den Firmkandidaten zeigen, wie man als Christ seinen Glauben leben und auf verschiedene Weise umsetzen kann, damit Gottes Liebe spürbar und erlebbar wird.
Zur Erinnerung an diesen Tag erhielten die Firmkandidaten ein "Papst-Kreuz" und eine kleine Broschüre von "Apostelgeschichte 2010". Ein gemeinsames Erinnerungsfoto mit dem Firmspender auf der Stiege vor St. Othmar rundete die Feier ab, die hoffentlich einen schönen privaten Ausklang fand.
Zum großen Pfarrfest nach der Fronleichnamsprozession am 6. Juni werden die Firmkandidaten mit ihren Angehörigen herzlich eingeladen.
Doris Frass
Berichte der Firmvorbereitung...
aktualisiert am 21-Jun-2010
Mitteilungen bitte an webmaster@othmar.at