| Der Islam wirft uns vor:
"Das Christentum hat seine Spritualität verloren"
Vorwurf: "Aus einem alttestamentarischen Ein-Gottglauben
hat die katholische Kirche einen Viel-Gottglauben gemacht.
Das Wichtigste, was uns Jesus gebracht hat, ist die Erkenntnis
"Gott ist Liebe". Und erst das führt uns zum Verstehen
des "dreieinigen Gottes".
Gott Vater gibt sich in absoluter Liebe in Jesus wieder, die
ganze Liebe ist in Sohn Jesus ausgegossen.
Wir Menschen sind von Gott geschaffen "zu lieben" und
"geliebt zu werden" und haben nach einem Ausspruch von
Mutter Theresa nur den Wert, den andere von uns empfinden.
Der Plan Gottes, sich mit Jesus und uns zu vereinen, ist Tod
und Auferstehung.
Roger Schütz: Die Darstellung "Gott als der gerechte Gott"
ist das größte Glaubenshindernis.
Wir Menschen sind von Gott nicht aus Gerechtigkeit, sondern aus
Barmherzigkeit geschaffen.
Gott greift immer wieder in Ereignisse und Geschehen auf unserer
Welt ein. So durch die Marienerscheinung am 12. (21.) Dezember
1531 in Guadalupe (Mexiko). "Sag dem Bischof, er soll mir
hier eine Kirche bauen, ich bin die Jungfrau Maria" sagte
die Erscheinung zu Nahuatl (Juan Diego). Die Erscheinung und das
Bild, dessen Entstehung der Wissenschaft bis heute völlig unerklärlich
ist, führte durch seine Symbolik innerhalb von wenigen Jahren
zur vollständigen Bekehrung der Ureinwohner von Mexiko.
|