zur Startseite von www.othmar.atEinkehrnachmittag mit Leo Maasburg
"An welchen Gott glauben?"

Dr. Leo Maasburg, langjähriger Begleiter von Mutter Theresa, gestaltete den Einkehrnachmittag in der Fastzeit 2006 zum Jahresthema "An welchen Gott glauben?".

Leo Maasburg mit Mutter Theresa © www.mission.atLeo Maasburg, geboren 1948 in Graz, ist Priester der Erzdiözese Wien. Nach dem Jura-, Politologie- und Theologiestudium in Innsbruck, Oxford und Rom und der Priesterweihe in Fatima (1982) erhielt Maasburg den Auftrag zur Mitarbeit an der Evangelisation der ehemals kommunistischen Länder. Weiters begleitete er auch Mutter Teresa, deren Beichtvater und Vertrauter er lange Jahre war, immer wieder auf ihren Reisen zu Neugründungen oder öffentlichen Anlässen. Für den von Mutter Teresa gegründeten Orden der "Missionarinnen der Nächstenliebe" (MC) war er auch geistlicher Begleiter bei Einkehrtagen. Als Mutter Teresa 1988 ihre ersten Niederlassungen in Moskau und Armenien errichtete, war "Father Leo" dabei. Maasburg war auch maßgeblich in den Seligsprechungsprozess von Mutter Teresa involviert.
Drei Jahre wirkte Maasburg auch als Assistent des Gründers von "Kirche in Not/Ostpriesterhilfe", des legendären "Speckpaters" Werenfried van Straaten. Von 1994 bis 2001 arbeitete er zusammen mit einem italienischen Unternehmer aus Varese am weltweiten Aufbau von "Radio Maria". Seit Februar 2005 ist Leo Maasburg Direktor von Missio Austria.
(Quelle: www.stephanscom.at und www.missio.at)

 
Wortsplitter von Leo Maasburg zum Thema "An welchen Gott glauben?"

Der Islam wirft uns vor: "Das Christentum hat seine Spritualität verloren"

Vorwurf: "Aus einem alttestamentarischen Ein-Gottglauben hat die katholische Kirche einen Viel-Gottglauben gemacht.

Das Wichtigste, was uns Jesus gebracht hat, ist die Erkenntnis "Gott ist Liebe". Und erst das führt uns zum Verstehen des "dreieinigen Gottes".

Gott Vater gibt sich in absoluter Liebe in Jesus wieder, die ganze Liebe ist in Sohn Jesus ausgegossen.

Wir Menschen sind von Gott geschaffen "zu lieben" und "geliebt zu werden" und haben nach einem Ausspruch von Mutter Theresa nur den Wert, den andere von uns empfinden.

Der Plan Gottes, sich mit Jesus und uns zu vereinen, ist Tod und Auferstehung.

Roger Schütz: Die Darstellung "Gott als der gerechte Gott" ist das größte Glaubenshindernis.

Wir Menschen sind von Gott nicht aus Gerechtigkeit, sondern aus Barmherzigkeit geschaffen.

Gott greift immer wieder in Ereignisse und Geschehen auf unserer Welt ein. So durch die Marienerscheinung am 12. (21.) Dezember 1531 in Guadalupe (Mexiko). "Sag dem Bischof, er soll mir hier eine Kirche bauen, ich bin die Jungfrau Maria" sagte die Erscheinung zu Nahuatl (Juan Diego). Die Erscheinung und das Bild, dessen Entstehung der Wissenschaft bis heute völlig unerklärlich ist, führte durch seine Symbolik innerhalb von wenigen Jahren zur vollständigen Bekehrung der Ureinwohner von Mexiko.

Einkehrnachmittag mit Leo Maasburg © Pfarre St. Othmar in Mödling
Pfarrer Richard Posch begrüßt Leo Maasburg
Einkehrnachmittag mit Leo Maasburg © Pfarre St. Othmar in Mödling
Leo Maasburg beim Vortrag
Einkehrnachmittag mit Leo Maasburg © Pfarre St. Othmar in Mödling
Leo Maasburg erklärt die Symbolik
der Jungfrau von Guadalupe

 
Authentisches von Leo Maasburg über Mutter Theresa

Leo Maasburg über Mutter Theresa © Pfarre St. Othmar in Mödling
Leo Maasburg erzählt über Mutter Theresa
Leo Maasburg über Mutter Theresa © Pfarre St. Othmar in Mödling
Mutter Theresa mit Bleistift
Leo Maasburg über Mutter Theresa © Pfarre St. Othmar in Mödling
Visitkarte von Mutter Theresa

Mutter Theresa steht wie keine andere Person für tätige Nächstenliebe. In Kalkutta hat sie sich um die Ärmsten der Armen gekümmert, um Sterbende und Leprakranke. Von unzähligen Menschen weltweit wird sie verehrt, wobei viele in ihr eine moderne Heilige sehen: "The Saint of the Gutters". Ihr Einsatz für die Menschenwürde wurde 1979 mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Papst Johannes Paul II. sprach sie im Oktober 2003 selig.

Leo Maasburg über Mutter Theresa und ihr Wirken: Sie hat Begegnungen geschaffen, Menschen in Kontakt zu bringen. "Bekehren kann nur Gott" sagte sie mir einmal.

"Gott hat mich nicht berufen um Erfolg zu haben, er hat mich berufen um treu zu sein"

"Ich bin ein Bleistift in der Hand Gottes"

"Wenn ich meine Gebete zu Gott im Himmel hinaufschicke, kommen sie oft in der Nacht wie Dolche auf mich zurück"

Als jemand vom Arbeitsteam vorschlug die tägliche Anbetung zeitlich einzuschränken, da die viele Arbeit von den Schwestern nicht bewältigt werden konnte, meinte Mutter Theresa "wir werden noch öfters und länger anbeten, daß uns der Herr erhört". So war es auch, die Berufungen stiegen und die Schwesternanzahl stieg.

Mutter Theresa ließ sich Visitkarten mit folgendem Text drucken:
 
Der einfache Weg:
Die Frucht der Stille ist das Gebet. 
Die Frucht des Gebetes ist der Glaube. 
Die Frucht des Glaubens ist die Liebe. 
Die Frucht der Liebe ist das Dienen. 
Die Frucht des Dienens ist der Friede!

 
Die Pause nutzten Leo Maasburg und alle Teilnehmer des Einkehrnachmittags
die Erlebniswelt "An welchen Gott glauben?" mit allen Sinnen zu erforschen.

Ausführlicher Bildbericht von der Erlebniswelt "An welchen Gott glauben"
Ende März im Pfarrheim von St. Othmar hier...

Eingang zur Erlebniswelt im Pfarrheim © Pfarre St. Othmar in Mödling Leo Maasburg hinter den Vorhängen der Erlebniswelt © Pfarre St. Othmar in Mödling
Hinter den Vorhängen der Erlebniswelt © Pfarre St. Othmar in Mödling Hinter den Vorhängen der Erlebniswelt © Pfarre St. Othmar in Mödling
 
Donnerstag, 4. Mai 2006 um 19:30 Glaubensabend zum Thema
"Das Gottsgerücht wachhalten" mit Pater Erhard Rauch in St. Othmar
Ausführlicher Bildbericht von der Erlebniswelt "An welchen Gott glauben"
Ende März im Pfarrheim von St. Othmar hier...

   
Bericht über Einkehrnachmittag, Glaubensabende und Erlebniswelt
auf der Seite der Erzdiözese Wien, stephanscom.at hier...

 
zum Artikel auf stephanscom.at

 
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aktualisiert am 19-Nov-2010
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