|
Freitag, 2. März 2012, 18:00 Uhr Ökumenischer Wortgottesdienst Spitalkirche in Mödling anschließend Agape |
Jeweils am ersten Freitag im März feiern Frauen und Männer in über 170 Ländern der Welt gemeinsam ökumenische Gottesdienste zum Weltgebetstag. Heuer wurde der Weltgebetstag von Frauen aus Malaysia vorbereitet zum Thema
"Lasst Gerechtigkeit walten"
Bericht von 2011
"Wie viele Brote hast du?"
vorbereitet von Frauen aus Chile
Die Evangelische Pfarrgemeinde, die Pfarren Herz-Jesu und St. Othmar beteten am 4. März 2011 gemeinsam in der Evangelischen Kirche in Mödling. Unter anderem hörten wir den Bericht, wie Jesus die fünftausend Menschen gespeist hat
Daraus leitet sich das Motto des heurigen Weltgebetstages ab. Die Frage Wie viele Brote hast du? richtet sich an jeden einzelnen von uns: Was trägst du persönlich bei, um die Not deines Nächsten zu lindern?
Wir lernten sehr schöne, spanische Lieder kennen, begleitet mit Flöte, Gitarre und Orgel. Allerdings durften wir die Texte auf Deutsch singen.
Mit der Kollekte werden Projekte in Paraguay, Papua Neu Guinea, Kamerun, Tansania, Brasilien, Bolivien und Österreich unterstützt.
Anschließend fand die Agape im Lichthaus statt. Frauen hatten chilenische Speisen vorbereitet. Einige Originaluntensilien und Fotos aus Chile verbreiteten chilenische Atmosphäre. Heuer trat aufgrund des sehr späten Osterdatums die seltene Situation ein, dass der Weltgebetstag nicht in die Fastenzeit fällt. Mit Sekt wurden einige anwesende Geburtstagskinder gefeiert.







Bericht von 2010
"Alles, was Atem hat, lobe Gott"
vorbereitet von Frauen aus Kamerun
Heuer fand der ökomenisch veranstaltete Weltgebetstag der Frauen in der katholischen Pfarrkirche St. Othmar statt.
Die Teilnehmer versammelten sich rund um den afrikanisch geschmückten Altar.
Musikalisch gestaltet einerseits von einer Trommelgruppe aus der Pfarre Südstadt - welche auch musikalisch afrikanisches Flair verbreitete - andererseits von Michael Mattes am Klavier und Marlies Zacherl auf der Flöte, welche uns beim Singen unterstützten.
Nach einer kurzen Einführung zum "Vorbereitungsland" Kamerun wurden die Gebete und Texte von mehreren Frauen vorgetragen. Auch zu den Bibelstellen gab es Predigten.
Anschließend traf man sich noch zur Agape im Pfarrhaus, um sich aufzuwärmen mit heißem Tee und afrikanischen Schmankerln.
Uli Sperat









Bericht von 2008
Zu diesem Thema haben Frauen aus Guyana Texte und Lieder für einen ökumenischen Gottesdienst ausgewählt. Am 7. März 2008 versammelten sich zahlreiche Frauen und auch einige Männer aus der Evangelischen Pfarrgemeinde und aus der Pfarre St. Othmar zum gemeinsamen Gebet in der Spitalkirche.
Mitte der Liturgie war die Auseinandersetzung der guyanischen Frauen mir der biblischen Gestalt Hiob. Hiob hält trotz allen unbegreiflichen Leidens am Glauben an Gott fest. Die Geschichte zeigt, dass Leid nicht als Strafe Gottes für böse Taten gesehen werden darf.
In der Lesung aus dem Lukasevangelium wurde vom Besuch Jesu bei den Schwestern Maria und Martha berichtet.
Sie zogen zusammen weiter und Jesus kam in ein Dorf. Eine Frau namens Marta nahm ihn freundlich auf.
Sie hatte eine Schwester, die Maria hieß. Maria setzte sich dem Herrn zu Füßen und hörte seinen Worten zu.
Marta aber war ganz davon in Anspruch genommen, für ihn zu sorgen. Sie kam zu ihm und sagte: Herr, kümmert es dich nicht, dass meine Schwester die ganze Arbeit mir allein überlässt? Sag ihr doch, sie soll mir helfen!
Der Herr antwortete: Marta, Marta, du machst dir viele Sorgen und Mühen.
Aber nur eines ist notwendig. Maria hat das Bessere gewählt, das soll ihr nicht genommen werden.
In ihrer Predigt wies Pfarrerin Anne Tikkanen-Lippl darauf hin, dass die bekannte Übersetzung Maria hat das Bessere gewählt nicht dem griechischen Text entspricht. Dort ist die Rede vom dem Guten, so dass hören und handeln gleichberechtigt neben einander stehen.
Die Bibelszenen waren mit Mödlinger Erzählfiguren dargestellt. Die Lieder des Gottesdienstes wurden von einer Musikgruppe mit Flöten, Gitarre und Rhythmusinstrumenten begleitet.
Auf einem Transparent war das Wort "Weisheit" in 12 Sprachen geschrieben. Auf einem weiteren Transparent waren Informationen über Guyana zu sehen mit Fotos der berühmten Wasserfälle. Mit der Kollekte werden Projekte in Guyana, Brasilien, Guatemala, Palästina, Südafrika, Österreich und Rumänien unterstützt.
Bei der anschließenden Agape im Pfarrheim gab es Speisen nach Rezepten aus Guyana. Da Guyana für seinen Wasserreichtum bekannt ist, war auf dem Tisch Wasser mit Tüchern, Muscheln und Seerosen dargestellt. Um den Tisch konnte man sich versammeln wie auf einem Dorfplatz.







aktualisiert am 12-Jan-2012
Mitteilungen bitte an webmaster@othmar.at