am 20.10.2011
Der angesagte Regen bleibt aus, so können wir mit dem Sonnengesang, den uns Marlies auf der Flöte spielt, draußen im Labyrinth beginnen und Gott loben.
Der Weg zur Mitte ist ein langer - auch bis zur Ernte dauert es.
Wir bringen die Ernte ein - heute symbolisch aus der Mitte des Labyrinthes in den Karner.
"Der Herbst ist immer wieder eine gute Gelegenheit zu danken. Wir haben die ganze Pracht der Natur in den vergangenen Wochen gesehen, gerochen, gefühlt und auch genießen dürfen.
Gott ist es, der uns mit all dem immer wieder beschenkt.
Gott hat die Erde erschaffen und sie allen Menschen, also auch uns anvertraut. Er hat uns auch eine kleine Gebrauchsanweisung mitgegeben." Zitat Bärbl
Wir hören aus dem Buch Genesis von der Erschaffung des Lichtes und verinnerlichen diese Schriftstelle mit dem Tanz der Elemente Wasser, Luft und Feuer und dem Erdetanz mit dem schönen Liedtext:
"Von der Erde nehme ich die Kraft, aus dem Himmel nehme ich das Licht und vom Leben nehme ich die Liebe, lass sie fließen durch mich, fließen, lass sie frei..."
"In unserer Zeit hören wir immer wieder, dass Teile der Erde und die Rohstoffe, die die Erde uns gibt, in Gefahr sind, weil wir nicht gut damit umgehen. Wir sind aufgerufen, verantwortungsvoll umzugehen, mit allem, was uns anvertraut ist."Zitat Bärbl
Wir lesen aus dem Buch Deuteronomium und erfahren, das der Reichtum Israels ein Geschenk Jahwes ist.
Ursula macht uns bewußt, dass wir viel haben und Viele wenig haben!
Sie tanzt mit uns das finische "Lied des Teilens" und das Lied "Aus Deiner Hand kommt alles Leben..."
Nach dem "Lob des Schöpfers" aus dem Buch der Psalmen tanzen wir das fröhliche "Hava nagila" und bleiben an dem von Elisabeth so liebvoll gedeckten Tisch im Pfarrtreff noch lange bei all den guten Gaben zum Gedankenaustausch zusammen.
Text: Heidi Kolomaznik
Fotos: Marlies Zacherl, Heidi Kolomaznik


















aktualisiert am 20-Okt-2011
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