Gebet für Eine Welt (Quatembergebet) am 20.12.2007 im Karner
Thema: Zeit schenken
Unter dem Altar stehen auf einem blauen Tuch eine Kerze mit einem blühenden Baum und ein Bild der hl. Dreifaltigkeit.
Am Beginn stellen wir uns vier Fragen:
Danach singen wir das Lied: "Jetzt ist die Zeit,..."
Wir hören eine Schriftstelle aus dem Lukasevangelium 11,5-13
Dann sagte er zu ihnen: Wenn einer von euch einen Freund hat und um Mitternacht zu ihm geht und sagt: Freund, leih mir drei Brote; denn einer meiner Freunde, der auf Reisen ist, ist zu mir gekommen, und ich habe ihm nichts anzubieten!, wird dann etwa der Mann drinnen antworten: Lass mich in Ruhe, die Tür ist schon verschlossen, und meine Kinder schlafen bei mir; ich kann nicht aufstehen und dir etwas geben?
Ich sage euch: Wenn er schon nicht deswegen aufsteht und ihm seine Bitte erfüllt, weil er sein Freund ist, so wird er doch wegen seiner Zudringlichkeit aufstehen und ihm geben, was er braucht.
Darum sage ich euch: Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet.
Oder ist unter euch ein Vater, der seinem Sohn eine Schlange gibt, wenn er um einen Fisch bittet, oder einen Skorpion, wenn er um ein Ei bittet?
Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird der Vater im Himmel den Heiligen Geist denen geben, die ihn bitten.
Impuls:
Diese Schriftstelle lädt dazu ein aktiv zu werden. Ich muss nicht darauf warten, dass jemand meine Wünsche von meinen Augen abliest, sondern darf konkret einen Menschen um Hilfe im Alltag zu bitten.
Ich darf darauf vertrauen, dass mir geholfen wird. So wie jemand darauf vertrauen kann, dass ich ihm / ihr helfe.
Geben und Nehmen kann nicht einseitig sein. Damit ist nicht gemeint, dass ich nur jemanden etwas gebe, der mir wieder etwas ähnlich Wertvolles zurückgibt. Wenn ich mir geholfen wurde, oder ich etwas geschenkt bekomme, so kann ich einem anderen helfen, oder etwas schenken.
Ein sehr wertvolles Geschenk ist: Zeit. Zeit ist zum Weiterschenken da. Gott hat uns so viel Zeit geschenkt - unsere Lebenszeit - diese geschenkte Zeit kann ich nutzen für mich - für andere - für Gott.
Aktion:
Unter dem Dreifaltigkeitsbild befinden sich Geschenk - Gutscheine für eine bestimmte Zeit:
"Gutscheine für ... Stunde Zeit".
Diese Gutscheine können nach Wunsch eine Viertelstunde, halbe Stunde, ein oder mehrere Stunden als "Zeitgeschenke" eingesetzt werden.
Wer möchte, kann auch gleich eine konkrete "Aktivität" eintragen.
Zum Beispiel: für ein Spiel "Mensch ärgere dich nicht", für eine Stunde Schuhe einkaufen, für ein Plauscherl, Zuhören, eine ehrenamtliche Tätigkeit, Besuch im Pflegeheim, ...
Ein besonderes Beispiel von "Zeitgeschenk" ist der freiwillige Einsatz von Frau Stephanie Gamauf für ein Jahr in Mexico (Tijuana). Wir hören über die aktuelle Not vor Ort.
Nach den Fürbitten und dem gemeinsamen "Vater unser Gebet" erbitten wir Gottes Segen für unsere Gemeinde und alle Menschen auf unserer "Einen Welt".
Andrea Coulon a.coulon@kabsi.at
Informationen zum Quatembergebet...
Informationen zur EINE-WELT-GRUPPE...
aktualisiert am 22-Dez-2007
Mitteilungen bitte an webmaster@othmar.at