Gebet für Eine Welt (Quatembergebet)
am 26.06.2008 im Karner


Mit dem Lied: "Komm in unsre Mitte o Herr" öffnen wir uns für Gottes Gegenwart.

Wir lesen Bibelstellen, die uns zeigen, wo wir "Schätze" sammeln. (Lukasevangelium 12, 13-34 und 1. Brief an Timotheus 6,17-19) Jesus erinnert uns daran zu vertrauen, dass Gott weiß, was wir brauchen.

Ein Auszug der Schriftstellen:

Vom wahren Schatz: Lk12,33-34
Verkauft eure Habe, und gebt den Erlös den Armen! Macht euch Geldbeutel, die nicht zerreißen. Verschafft euch einen Schatz, der nicht abnimmt, droben im Himmel, wo kein Dieb ihn findet und keine Motte ihn frisst. Denn wo euer Schatz ist, da ist auch euer Herz.

Seelsorge an den Reichen: 1. Tim 6,17-19
Ermahne die, die in dieser Welt reich sind, nicht überheblich zu werden und ihre Hoffnung nicht auf den unsicheren Reichtum zu setzen, sondern auf Gott, der uns alles reichlich gibt, was wir brauchen. Sie sollen wohltätig sein, reich werden an guten Werken, freigebig sein und, was sie haben, mit anderen teilen. So sammeln sie sich einen Schatz als sichere Grundlage für die Zukunft, um das wahre Leben zu erlangen.

Bei leiser Musik überlegen wir:

Impuls:
Im Alltag ist Gott oft nur ein Teil unseres Lebens. Wir sind uns seiner Gegenwart nicht bewusst. Vor dem Altar liegen Symbole. Leere Batterien, Verbandzeug, Handschuhe zeigen, in welchen Lebenslagen ich mich eher an Gott wende.

Auf dem Altar steht eine Kerze: "Alles ist Gnade" ist darauf zu lesen. Wenn es mir gut geht, empfinde ich Gnade, wenn ich Leid erlebe und erfahre - ist es schon schwer Gnade zu erkennen. Welche Talente kann ich einsetzten, damit für andere Leid zu Gnade werden kann?

Beispiele dafür sind Menschen, die im Alltag einfach den Nachbarn helfen, ohne großes Aufsehen. Familien oder Freunde, die in Zeiten von Krankheit und Not einander beistehen. Menschen, die in Projekten auf der ganzen Welt für andere da sind...
Gott ist immer für uns da. ER wirkt durch Menschen. Er ist da, auch wenn wir ihn nicht beachten oder ihn in unser Leben einladen. ER ist DA.

Wir singen: "Bleib in unser Mitte o Herr" und werden uns der Gegenwart Gottes bewusst.
Dann bringen wir vor ihn unseren Dank und unsere Bitten und beschließen das Gebet mit dem Vater-unser-Gebet. Dabei schließen wir an alle Menschen, die uns am Herzen liegen (angenehme und unangenehme Menschen) ein und fühlen uns besonders mit jenen Menschen verbunden, die wir durch unsere Projekte unterstützen.

Text und Fotos: Andrea Coulon a.coulon@kabsi.at

Quatembergebet 26.6.2008

Quatembergebet 26.6.2008

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aktualisiert am 02-Jul-2008
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