Gebet für Eine Welt (Quatembergebet)
am 18.09.2008 im Karner
Ein Loblied auf die Schöpfung Gottes
Gleich am Beginn verbinden wir uns in Gedanken mit jenen Menschen, die in den Projekten, die wir unterstützen, leben und wirken. Wir denken besonders an Stefanie Gamauf und die Menschen, die ihr begegnet sind. Sie hat in diesen Tagen ihr Volontariats-Jahr in Mexico vollendet. Wir bitten um Gottes Segen für die Menschen in Nigeria, in Südindien und überall auf der Welt, wo Menschen in Not sind und an Unterdrückung, Hass, körperliche Not, Entbehrungen, Einsamkeit und Hoffnungslosigkeit leiden.
Im Lied (GL 298) "Herr unser Herr wie bist du zugegen" werden wir uns Gottes Gegenwart in unserem Leben bewusst.
Wir hören einen Auszug aus dem Psalm 139, 1-16 "Der Mensch vor dem allwissenden Gott":
Herr, du hast mich erforscht und du kennst mich. Ob ich sitze oder stehe, du weißt von mir. Von fern erkennst du meine Gedanken. Ob ich gehe oder ruhe, es ist dir bekannt; du bist vertraut mit all meinen Wegen...
Ich danke dir, dass du mich so wunderbar gestaltet hast... Deine Augen sahen, wie ich entstand, in deinem Buch war schon alles verzeichnet; meine Tage waren schon gebildet, als noch keiner von ihnen da war.
Impuls: Im Psalm erkennen wir ein Loblied auf das Leben, Gott hat jede/jeden einzelnen von uns geschaffen - wir dürfen mit anderen in Gemeinschaft leben, wachsen und reifen - , wir spüren und wissen, dass wir "getragen" werden "Du umschließt mich von allen Seiten und legst deine Hand auf mich" nicht "eingesperrt" sondern zärtlich umhüllt, beschützt, einzigartig und geliebt - bedingungslos geliebt und angenommen - einfach so. Wir nehmen uns Zeit und denken an die schönen Begegnungen, Zeiten, Augenblicke in unserem Leben. Zum Abschluss an diese Gedanken singen wir das Lied: "Die Güte des Herrn hat kein Ende"
Nach den sehr persönlichen Fürbitten schließen wir mit dem Vater-unser-Gebet und dem Segen ab.
Text: Andrea Coulon a.coulon@kabsi.at
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aktualisiert am 21-Sep-2008
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