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Markus
und Markus
Mit unsern Kunstwerken brechen wir in Richtung Karner auf.
Das ökumenische Vorbereitungsteam hat den Gottesdienst so
passend vorbereitet, dass für all die entstandenen Objekte
Platz ist und auch für alles das, was mit uns den Tag über
geschehen ist. Eine Klarinette und vier Trommler begleiten
unser Singen. (Als Zeichen für unseren Traum einer
anbrechenden Einheit der Kirchen haben der Jugendpfarrer und
der Jugendseelsorger denselben Vornamen.) Der alte Karner in Mödling, St. Othmar
war beim ökumenischen Gottesdienst erfüllt von den jungen
Künstlerinnen und Künstlern und ihren Kreationen.
Irgendwie
verzopft
Drei
ineinander verwobene Erfahrungen konnten bei diesem
Kunstsymposium gemacht werden.
Ich
lasse mein Bild von meinem momentanen Glauben entstehen. Ich
ringe, wie ich mit
dem Material (Ton, Kamera, Farben, Leinwand und Materialien)
etwas von dem ausdrücken kann, was mir so viel bedeutet.
Und so spüre ich meinen Glaubenserfahrungen nach. (Ich und
Gott)
Ich
begegne jemandem der auf einem Gebiet, hier ist es die
Kunst, erfahrener, kompetenter ist als ich. Der
>Lehrer< begegnet mir trotzdem auf
Augenhöhe. Im Austausch mit ihm und den anderen,
entdecke ich vertrautes und auch für mich ganz neues- von
dem ganz anderem. (Du und ich reden über Gott)
Im
miteinander Feiern am Abend dieses Tages darf ich spüren:
>wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da
bin ich mitten unter ihnen<. (Gott in unserer
Mitte)
Bei
der Lesung von der Taufe des Äthiopiers (Apg.8) konnten wir
entdecken, dass diese Erfahrungen immer wieder wichtige
Glaubenserfahrungen sind und waren. Diese drei Erfahrungen
mit Gott werden wie drei
Strängen ineinander verflochten erzählt.
Vielleicht
ein Bild für das ganz andere hinter dem Sichtbarem
Für
ein Bild, wie wir unseren gemeinsamen Glauben jetzt
darzustellen versuchen, bringen wir unsere Gemälde
zueinander in Beziehung, und ein größeres Gemeinsames
entsteht. Nach dem Segen wird zu Trommelrhythmen noch weiter
ausgetauscht.
Gibt
es so etwas wieder? Seit heute geht’s mir wieder gut! Ich
hab gar nicht gewusst, was in mir steckt! –und in den
anderen. Es war einfach schön. Danke. Jetzt bin ich
rechtschaffen müde.
Toll. …- Tschüss!
Die
Keramiken, Collagen, Fotografien und ein 2,4m mal 1,6m großes
Gemeinschaftswerk werden im Rahmen von Kunst im Karner von
Sa.13.5. bis So.21.5 der Öffentlichkeit präsentiert.
Dieser Tag war auch eine Möglichkeit sich einen Tag lang in
das Thema der find-fight.follow Messe am 21.Mai zu vertiefen
(www.findfightfollow.at)
Christine Schmidt
Alle
Werke können im Karner bis zum 21.5.2006 besichtigt werden.
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