Drei
Fragen an Beni Metz, der seit 1997 in der Jugendarbeit in St. Othmar tätig
ist. Seit 2003 ist er
gewählter ehrenamtlicher Vorsitzender
der Katholischen Jugend in der Erzdiözese Wien.
Warum tust du dir das an?
Ich denke, jeder Mensch hat in seinem Leben Bereiche, wo er sich diese
Frage stellt. Ich kann sie für mich ganz einfach beantworten: mit
vielen kleinen Erlebnissen, die ich mit Jugendlichen und Menschen in der
Jugendarbeit hatte. Mit erfolgreichen Veranstaltungen und Projekten,
wenn man merkt, dass sich die oft mühsame Arbeit gelohnt hat. Und
natürlich auch mit de Wissen und der Hoffnung etwas in der Kirchen für
junge Menschen bewegen zu können.
Was hast du in den letzten Jahren bewegt?
Nichts alleine! Das Schönste an der Arbeit in der KJ ist die Arbeit
im Team, wo jede Meinung gefragt ist und Kritik nicht gleich zur Seite
geschoben wird. In den letzten Jahren hat sich in der KJ eine
Aufbruchstimmung entwickelt, einerseits weil es vielen Menschen wieder
mehr ein Anliegen geworden ist, Jugendlichen zeitgemäße Wege in die
Gemeinschaft der Kirche an zu bieten. Andererseits durch erfolgreiche
Projekte wie fff, 72 Stunden ohne Kompromiss, die Jugendkirche Wien oder
den myKJ-Kongress. Davon konnte nichts durch einzelne Menschen
passieren, aber ich als Teil einer Gemeinschaft, in der jeder seine
Begabungen einsetzt, habe das alles mit bewegt!
Was hast du noch vor?
Ich möchte mir nie denken: jetzt ist es super, so soll es bleiben. Die
Kirche lebt von Tradition, aber ohne die immer wieder kommende
Lebensfreude junger Menschen mit ihrer Flexibilität und ihrem
Revoluzzer-Denken und - Tun wäre sie nur halb so lebendig! Den jungen
Menschen die Möglichkeiten zeigen und die Chance zu bieten, sich voll
in die Kirche einzubringen ist mein Ziel und zwar sowohl direkt, als
auch indirekt durch Motivation und Unterstützung von denen, die mit
Jugendlichen arbeiten! |