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2005 stehen weitere drei Schwerpunkte im Fokus der „Hilfe unter gutem
Stern“:
Brasilien: Mit den gesammelten Geldern werden landlose Kleinbauern
bei ihrem Kampf um eigenes Land unterstützt
Paraíba /Brasilien. „Die Verteilung des Landes ist eine
himmelschreiende Ungerechtigkeit“, berichtet Marluce Melo von der CPT
(Landpastoral der Katholischen Kirche): „Auf der einen Seite riesiger
Großgrundbesitz, auf der anderen Seite die vielen Bauern ohne eigenes
Land“. Für die landlosen Bauernfamilien sind die Folgen fatal:
Chronische Unterernährung, Mangelerkrankungen und eine hohe
Kindersterblichkeit.
Die „Hilfe unter gutem Stern“ unterstützt die landlosen Kleinbauern
bei ihrem Kampf um eigenes Land:
• Rechtsbeistand bei der unrechtmäßigen Räumung von Landbesetzungen
• Wasserversorgung, medizinische Betreuung und Errichtung von Schulen
• Biologische Anbaumethoden zur Selbstversorgung in den trockenen
Gebieten
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Philippinen: Misshandelte Frauen aus den Armenvierteln von Manila
gestalten eine bessere Zukunft für ihre Familien.
Manila/Philippinen. „In den Slums sind vor allem Frauen und Kinder
die Leidtragenden der bitteren Armut“, erzählt Sr. Marianne Felisilda,
Projektpartnerin der Dreikönigsaktion: „Ihre Rechte werden mit Füßen
getreten, sie werden misshandelt und ausgebeutet“.
Die „Hilfe unter gutem Stern“ bewirkt, dass Frauen und Kindern aus
der Spirale der Gewalt entkommen:
• Rat und Tat bei Misshandlungen und gesundheitlichen Problemen
• Notschlafstellen bei akuten familiären Krisen oder bei Ausstieg aus
der Prostitution
• Aufbau von Frauengruppen, die sich wirtschaftlich auf eigene Beine
stellen, z.B. mit dem Verkauf von selbst gekochten Speisen
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Kenia: Straßenkindern in den Slums von Nairobi wird der Ausstieg aus
der Armut ermöglicht.
Nairobi/Kenia. „Die Straßenkinder in den Armenvierteln werden von der
Gesellschaft ausgestoßen“, berichtet Mr. Gilbert Okumu,
Projektpartner der Dreikönigsaktion: „Ihr Leben ist geprägt von
bitterer Armut, Gewalt und Kriminalität“. 60.000 Kinder leben in
Nairobi auf der Straße: Ohne elterlichen Schutz, ohne regelmäßige
Verpflegung, ohne berufliche Ausbildung.
Die „Hilfe unter gutem Stern“ bewirkt, dass die Kinder der Armut
entkommen:
• Sozialarbeit auf der Straße und Versorgung mit Nahrung, Kleidung,
Schlafplatz
• Aktive Drogenaufklärung und medizinische Behandlung
• Handwerkliche Ausbildung und Schulbesuch
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