Wieder wurden die Kinder beim Taufstein von Pfarrer und Ministranten in Empfang genommen. Stärker vertreten waren unter den Kindern die Kleinen. Am heutigen Sonntag gab es zwei Bibeltexte, die den Weinberg zum Thema hatten. Vor dem Altar stand daher ein Weinstock. Wir können uns an das Jesuswort erinnert fühlen, wo es heißt: Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben - wer in mir bleibt und in wem ich bleibe, bringt reiche Frucht.
In der Lesung aus dem Buch Jesaja geht es um ein Lied das gesungen wird. Der Prophet will ein Lied singen von seinem Freund. Wer ist sein Freund? Es handelt sich um Gott selber. Israel wird bezeichnet als der Weinberg. An diesem Weinberg könnten gute Früchte wachsen. Doch er bringt nur saure Trauben, weil es Streit und Ungerechtigkeit gibt. Darüber singt der Prophet.
Auch Jesus greift im Evangelium dieses Thema auf - im Gleichnis von den bösen Winzern. Nach einem langen Halleluja-Lied und einer Prozession mit Fackeln hören wir das Evangelium. Gemeinsam mit den Kindern überlegt der Pfarrer, der diesmal mit dem Rücken zum Volk sitzt, was denn gute Früchte sein könnten. Wir kommen auf "Teilen", "Sorge" füreinander, "Gerechtigkeit", "Freude", "Mildtätigkeit". Bald darauf tragen einige aus dem Volk die Fürbitten vor. Das Glaubensbekenntnis wird in Frageform gestellt. Alle antworten: "Ich glaube".
Bei der Gabenbereitung tragen einige Kinder "Trauben" nach vorne, auf denen die "guten Früchte", die wir erarbeitet haben, geschrieben stehen. Dann feiern wir die Eucharistie. Zum Abschluss der Eucharistie bilden wir den Vater-Unser-Kreis. Zum Schluss der Messe gibt es einen besonderen Segen.
Text: Pfarrer Richard Posch; Fotos: Roland Dihanich











aktualisiert am 06-Okt-2008
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