Die St. Othmarkirche

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550-Jahr Jubiläum | Geschichte zur Bauzeit | Wikipedia

Baubeginn der Othmarkirche
vor 562 Jahren

Am 13. Mai 1454, dem Montag nach dem Fest des hl. Pankratius, wurde der Bau der spätgotischen Othmarkirche begonnen. Darüber berichtet die folgende Inschrift oberhalb des Haupteingangs der Kirche.

Grundsteinlegung St. Othmar

Das 550-Jahr Jubiläum wurde am 13. Mai 2004 im Rahmen einer festlichen Vesper und einer anschließenden Festakademie gefeiert. Bericht...

Blick zum Hauptaltar

Man kann sich einer Kirche als geschichtlich interessierter Mensch, als kunstgeschichtlich engagierter Tourist oder als Gläubiger nähern. Man wird Verschiedenes sehen.

Den geschichtlich Interessierten wird an der Othmarkirche in Mödling beeindrucken, dass seit mehr als 1000 Jahren an dieser Stelle am Abhang des Kalenderberges (= kahle Lände) Kirchen stehen und dass der jetzige Bau die siebente Kirche in ununterbrochener Folge an diesem Ort ist. Er wird an die Zerstörung der romanischen Kirche 1252 durch die Ungarn und an die Schrecken der Türkenkriege 1529 und 1683 denken.

Die Touristen, die an Kunst und Kunstgeschichte Interesse haben, sehen die zwischen 1454 und 1523 erbaute spätgotische Hallenkirche, die barocke Einrichtung, die neugotischen Fenster und Kreuzwegbilder und die Zeugnisse zeitgenössischer Kunst im Altarraum.

Für den gläubigen Menschen wirkt die Othmarkiche wie ein Schiff, das auf halber Höhe zwischen Ebene und Höhe vor Anker gegangen ist, um die Menschen aufzunehmen. Zwölf Säulen - die zwölf Apostel - tragen ihr Gewölbe. Der Boden hat ein Niveau.

Diese Kirche ist keine Burg - trotzig, finster und abweisend. Ihr Bug geht in die Weite. Wie die Arche Noah gibt sie Zuflucht und Geborgenheit. Sie steht auf dieser Erde. Noch hat sie Mauern. Aber ihre höheren Regionen sind durchscheinend, sind Licht. Der Glanz des Himmels ist erahnbar.

Zwei der Fenster sind von besonderer Bedeutung: Das Fenster im Osten als das Fenster der Schöpfung und Auferstehung und das Fenster im Westen als das Fenster des Sonnenunterganges, des jüngsten Gerichtes. Die Welt steht zwischen der Auferstehung Jesu und seiner Wiederkunft. Jeder Gang zur Kirche, jeder Gottesdienst wird für die Gemeinde zum Aufruf, so mit Gottes Schöpfung und Geschöpfen umzugehen, dass man sein Gericht nicht fürchten muß.

Die Vorgängerbauten

Mödling ist uralter Siedlungsboden mit Höhensiedlungen der Jungsteinzeit auf dem Jennyberg und der Hallstattzeit auf dem Frauenstein sowie auf dem Kalenderberg (Kalenderbergkultur).

Archäologische Grabungen 1982 haben gezeigt, dass sich an der Stelle der heutigen Othmarkirche seit dem 9. Jahrhundert zumindest sechs Vorgängerbauten befunden haben.
Weitere Informationen über die Vorgängerbauten...

Der heutige Bau

Karner und Kirche
Karner und Kirche von der Johannesruhe
 
Inschrift der Grundsteinlegung 1454
Inschrift der Grundsteinlegung 1454
 
Glasfenster
Das Glasfenster trägt die Inschrift
Kirchenrestaurierungs=Verein 1895
 
Inschrift 1499
Inschrift 1499 (Dachgleiche)
Strebepfeiler im Garten
 
Inschrift 1509
Inschrift 1509 (Gewölbefertigstellung)
 
Rötelinschrift 1558
Rötelinschrift 1558
 
Plan 1610
Plan 1610, Karner und Alte öde Kirchen
 
Gedenktafel 1629
Gedenktafel für den Spender
des Märbelsteinpflasters 1629
 
Märbelsteinstufe
Märbelsteinstufe von 1629 beim Hochaltar
 
Stich nach Merian 1649
St. Othmar und Karner
Stich nach Matthäus Merian 1649
 
Heilige in Figurennische
Einsame Hl. Anna - alle anderen Figurennischen (sie stammen aus der Bauzeit 1454-1523) sind leer oder nicht vorhanden
 
Chorgestühl Detail und Weihekreuz
Chorgestühl Detail und Weihekreuz
 
Deckengemälde
Deckengemälde Hl.-Geist-Loch (1700 - 1750)
 
Weihekreuz Zwölf Apostel- oder Weihekreuze befinden sich in der Othmarkirche, an diesen wurden 1525 bei der Kirchweih Gebete verrichtet
 
Säule
Zwölf achteckige Mittelsäulen
tragen das Gewölbe
 
Hl. Antonius
Hl. Antonius an einer Säule

Baubeginn 1454

Wie eine Inschrift über dem Haupteingang besagt, wurde am 13. Mai 1454, ein Jahr nach Fertigstellung der Spitalkirche, der Bau der jetzigen Othmarkirche begonnen. Es war dies der Montag nach dem Fest des hl. Pankratius, dessen Fest am 12. Mai gefeiert wird. Pankratius war der Patron der Burgkapellen der Burg Mödling und der Burg Liechtenstein.

Das 550-Jahr Jubiläum dieser Grundsteinlegung wurde am 13. Mai 2004 gefeiert. Bericht...

Die Maße der Kirche sind für einen Markt, der zur Zeit der Grundsteinlegung 250 (hauptsächlich aus Holz erbaute) Häuser hatte, gewaltig: 54 m lang, 23 m breit und 18 m hoch, die Firsthöhe beträgt 37 m. Als Baumaterial wurde, wie für den Stephansdom in Wien, Sarmatsandstein (Cerithiensandstein) verwendet, ein grober, fossilienarmer Kalksandstein, der als Ablagerung des Jungtertiär-Meeres am Rand des Wiener Beckens entstand.

Pfarrer Hinderbach und Pius II.

1449 bis 1465 war Johannes Hinderbach Pfarrer von St. Othmar (in manchen Quellen wird er Johann Hinderbach genannt). Er plante und begann also den Bau der Othmarkirche. Er war Diplomat, Gesandter und Sekretär von Kaiser Friedrich III. am Hof zu Wiener Neustadt, gemeinsam mit Aeneas Silvius Piccolomini (Enea Silvio de' Piccolomini), der mit Hinderbach gut befreundet war. Es ist anzunehmen, dass Aeneas Silvius einige Male in Mödling zu Besuch war und über die Baupläne der neuen Kirche gut informiert war.
In die Amtszeit von Hinderbach fällt auch die Verleihung des Mödlinger Wappens durch Friedrich III.

Aeneas Silvius war für einige Jahre Pfarrer in Laa an der Thaya, wurde 1458 zum Papst gewählt und nahm den Namen Pius II. an. Er erbaute ab 1459 den Dom zu Pienza in Form einer Hallenkirche, was für Italien damals ungewöhnlich war. Vorbilder waren Hallenkirchen in Österreich, möglicherweise auch die in Bau befindliche Othmarkirche, das ist jedoch historisch nicht belegt. Aus zeitlichen Gründen kann Aeneas Silvius von der Othmarkirche höchstens die Baupläne und die Grundmauern gesehen haben.

Hinderbach und Aeneas Silvius waren Anhänger der für die Gotik charakteristischen Geisteshaltung der Lichtmystik. Eine Hallenkirche ist eine geeignete Bauform, dieses Prinzip umzusetzen: lichtdurchstrahlte, große, bemalte Glasfenster anstelle der mit Bildern bemalten Mauern, die in der Romanik vorherrschen.

In ihm (Jesus) war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen.
Und das Licht leuchtet in der Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht erfaßt.
Das wahre Licht, das jeden Menschen erleuchtet, kam in die Welt.
(Joh 1, 4-5,9)

1465 bis 1486 war Hinderbach Bischof von Trient. Möglicherweise war die Othmarkirche ursprünglich als Bischofskirche geplant, das ist aber historisch nicht belegt. Hinderbach legte eine der bedeutendsten Sammlungen von Musik des 15. Jahrhunderts an, die sog. Trienter Codices.

Weitere Informationen in einer Rede von Dr. Gebhard König hier....

Fertigstellung 1523-1525

Die Jahreszahl 1499 auf einem Strebepfeiler im Pfarrgarten dürfte die Dachgleiche, die Jahreszahl 1509 auf dem nordöstlichen Vierungspfeiler die Gewölbefertigstellung anzeigen.

Nach 69jähriger Bauzeit (entspricht dem Lebensalter des hl. Othmar) war die Kirche 1523 fertiggestellt. Der oben erwähnte Dom zu Pienza war hingegen schon 1462 fertiggestellt.

Der Baufortschritt wurde durch zahlreiche Kriege und Wirrnisse behindert. In jene Zeit fällt der Bürgerkrieg zwischen dem Habsburger Kaiser Friedrich III. und seinem Bruder Erzherzog Albrecht VI. (bis zu dessen Tod 1463) sowie die Eroberung Niederösterreichs durch den Ungarnkönig Matthias I. Corvinus, der ab 1485 in Wien residierte.

1525 wurde die Kirche geweiht (Jahreszahl oberhalb der Orgel).

Zerstörung 1529

Im Herbst 1529, sechs Jahre nach Bauende, wurde die Kirche durch die Scharen Kassim Begs während der ersten Türkenbelagerung zerstört. Das mit Holzschindeln gedeckte Dach wurde in Brand gesetzt, der einstürzende Dachstuhl durchschlug das dünne gotische Gewölbe und das Gewölbe der Unterkirche, die brennenden Balken fielen ins Innere und die Kirche brannte fast völlig aus. Ebenso wurde die Burg Mödling zerstört, die seither nicht mehr wiederaufgebaut wurde.

Nach dem Bericht einer Pfarrvisitation 1544 wurde die kürchen und der pfarrhof sambt den gantzen marckt mödling wie die umbliegenden fleckhen des 29. jahres durch die türkhen in grundt verwüst und verbrennt.

Die Auskehlungen und die rechteckigen Löcher bei den Mittelpfeilern, an denen man wie bei den Wandpfeilern Figurennischen mit Fialenbaldachinen und Kapitellsockeln anbringen wollte, blieben daher bis heute leer. Zu den Zeiten, als die Othmarkirche nicht benutzbar war, diente die Spitalkirche als Pfarrkirche.

Von der Inneneinrichtung der Kirche aus der Zeit vor der Zerstörung 1529 sind heute nur mehr drei Gegenstände vorhanden: das Sakramentshäuschen, der Kopf des Gekreuzigten und ein gesticktes Marienbild, das sich heute beim Votivaltar befindet.

Um 1540 beginnt am Osthang des Anninger eine Föhre zu wachsen, die später unter dem Namen Breite Föhre berühmt wurde.

Wiederaufbau bis 1690

Rötelinschriften neben dem Eingang, dem südlichen Querschiff und im Nordschiff neben der Orgelbrüstung deuten an, dass ab 1556 wieder an der Kirche gearbeitet worden ist.

Nachdem 1555 der Augsburger Religionsfrieden den Grundsatz gebilligt hatte, dass der Herrscher die Konfession der Untertanen bestimmen könne, verstärkte Kaiser Ferdinand I. die Gegenreformation zur Rekatholisierung des Landes. 1556 erließ Ferdinand den sogenannten Gabebrief. Mit diesem Dokument schenkte er der Gemeinde allen Besitz der Pfarre (kirchliche Gebäude, Wälder, Weingärten, Felder). Als Bedingung stellte er, dass statt eines evangelischen Predigers wieder ein katholischer Pfarrer für die Seelsorge verantwortlich sei und dass Mödling katholisch werde. Noch heute trägt die Stadtgemeinde die Baulast für die kirchlichen Gebäude (Othmarkirche, Spitalkirche, Karner, Pfarrhaus, Mesnerwohnung) und hat ein Mitspracherecht bei der Bestellung eines neuen Pfarrers.
Ein Sohn von Ferdinand I., Kaiser Maximilian II., ließ das berühmte Schloss Neugebäude erbauen.

Ein Grund für den langwierigen Wiederaufbau der Kirche dürfte in der Reformation (1517 wurden die 95 Thesen Martin Luthers veröffentlicht) und im Rückgang der Zahl der Katholiken gelegen sein. Pfarrer Georg Müller ist ab 1527 erster protestantischer Pfarrer in Mödling, zeitweise sind bis zu drei evangelische Pastoren in Mödling tätig.

Mödling liegt 1560 unter den 18 reichsten Städten und Märkten des Landes an sechster Stelle. 1576 gibt es wieder einen katholischen Pfarrer. Von ihm heißt es, dass er im Markt kein gutes Leben hatt. Die Bevölkerung strömt zu den protestantischen Geistlichen der umliegenden Herrschaftssitze, und immer wieder kommen protestantische Prediger nach Mödling.

1582 besitzt die Kirche ein flaches Notdach über einem Kreuztonnengewölbe, das Gewölbe ist noch heute erhalten. (Allerdings wird die Kirche im Plan des Burgfriedens und Landgerichtes Markt Mödling von 1610 ohne Dach dargestellt und als Alte öde Kirchen bezeichnet. Daneben ist der Karner mit Spitzkegeldach dargestellt.)

Noch 1605 wird über die Pfarrgemeinde berichtet, dass der meiste theil nicht katholisch und fremder Seelsorge nachlaufen thut.

Im Zuge der Gegenreformation ruft 1618 Kardinal Melchior Khlesl in einem Erlass zu Spenden für den Wiederaufbau der Kirche auf:
Das mit großen schweren uncosten ansehnlich erbaute gottshaus zu Mödling unterm gebürg, dann alls solches anno 1523 mit aller zugehörung an die statt und stöll gar auferbaut, ist es alssbald darauf in 6 jahren hernach durch den erbfeundt alls er mit aller seiner macht und crafft ins landt gefallen und die statt Wien belegert, in prandt gesteckt und sambt aller kirchen ornat abgebrent worden.
Khlesl war ursprünglich evangelisch, dann konvertiert, einflussreicher Politiker, seit 1598 Bischof von Wien, 1615 erster Kardinal in Wien, gestorben 1630, Grabmal im Stephansdom.
1618 ist jedoch auch der Beginn des Dreißigjährigen Krieges, wodurch der Baufortschritt weiter verzögert wurde.

Hundert Jahre nach der Zerstörung der Kirche wird immer noch an der Wiederherstellung gearbeitet. 1629 spendet ein Salzburger das Märbelsteinpflaster (Salzburger Marmor) für den Altarraum. Die oberste Stufe vor dem Hochaltar besteht noch aus alten Steinen, der Unterschied zu den 1982 erneuerten Steinen ist deutlich sichtbar. Eine Gedenktafel für den Salzburger Spender befindet sich an der rechten Säule beim Hochaltar:
Gott, dem Allmächtigen zum Lob, der heiligen Maria Mutter Gottes zu Ehren, hat Florianus Ursprunger, Bürger und Gastgeb zu Salzburg, zu gegenwärtigem Chor die Märbelpflastersteine verehrt anno 1629.

Ein Blitzschlag zerschmetterte 1643 die Fenster und das Maßwerk: da hat sich das wetter in die Hauptkirche alhie geschlagen und sowohl die Fenster als äusseristen Gegitter alles zerschmettert. 20 Jahre später wird von einer Corpus-Christi-Bruderschaft berichtet, der ein Drittel der Mödlinger Bevölkerung angehört.

In einem Bericht 1664 werden sechs Altäre in der Othmarkirche (und einer in der Pantaleonskapelle) namentlich aufgezählt. Die Kirche dürfte also zum Großteil fertiggestellt gewesen sein.
1679 bricht in Mödling die Pest aus.

Zerstörung 1683 und Wiederaufbau

Am 12. und 13. Juli 1683 erleidet Mödling die Eroberung durch die Truppen Kara Mustafas. Die Kirche wird zum Teil zerstört, auch das Gewölbe wird beschädigt.

Die Bevölkerung wird fast zur Gänze ausgerottet. Viele hatten in der Unterkirche und im Karner Zuflucht gesucht und fanden dort den Tod, wie eine Tafel vor der Kirche berichtet. Man nimmt an, dass von den ca. 2000 Einwohnern nur etwa 10% überlebt haben, die sich in den Wäldern versteckt hatten.

Nach 1683 erfolgt der zügige Wiederaufbau der Kirche unter Marktrichter (entspricht Bürgermeister) Wolfgang Ignaz Viechtl, sein Wohnhaus mit Gedenktafel steht auf dem Freiheitsplatz. Wie der Tafel zu entnehmen ist war Viechtl ein Müller (auf der Fischermühle), er ließ daher an der Außenseite der Westwand in großer Höhe zwei Mühlsteine anbringen (siehe Außenansicht).

Am 1. September 1688 ist das Gewölbe wieder hergestellt, der ausführende Maurermeister Brand erhält dafür laut Ratsprotokoll 1/4 Eimer Wein (entspricht ca. 14 Liter). 1690 war die Kirche einschließlich Dachstuhl und Dach wiederhergestellt (Jahreszahl oberhalb der Orgel).

Barockisierung 18. Jahrhundert

Der Sieg über die Türken leitet die zweite Phase der Geschichte der Othmarkirche ein. Sie wird barockisiert (1690 - 1760). Die Fenster werden zugemauert, die Lichtmystik der Gotik verlor an Bedeutung. Die Kanzel und sieben barocke Ältäre werden errichtet (siehe Hochaltar, Nepomukaltar, Annenaltar, Wochentagskapelle, Votivaltar). 1727 wird eine Orgel errichtet. Aus der Halle der Kinder Gottes wird der Thronsaal der himmlischen Majestät.

Regotisierung 1875 bis 1897

Die Erhebung Mödlings 1875 zur Stadt unter Bürgermeister Josef Schöffel bewegt zu einer großangelegten Renovierung (1875 - 1897). Man will die Kirche dem Zeitgeist entsprechend regotisieren. Dazu wird am 6. Februar 1875 auf Antrag von Bürgermeister Josef Schöffel ein Kirchenrestaurierungs-Verein gegründet.

Die in der Barockzeit vermauerten Fenster werden freigelegt. Man sieht dies deutlich an den Fresken über dem Annenaltar im südlichen Querschiff. Die im Boden liegenden Grabsteine werden an die Wand gestellt.

Die Figurennischen und Baldachine an den Säulen wurden erneuert (ausgenommen rechts hinter dem Hochaltar). Beim Annenaltar befinden sich aus unbekannten Gründen keine Figurennischen.

1904 wird ein zweites Tor gebrochen. Der Haupteingang erhält einen neuen Vorbau, die 1773 errichtete Kreuzkapelle wird abgetragen.

Renovierung 1982 bis Mai 1983

Die Renovierung von 1982 stellt die Hallenkirche wieder her (Jahreszahl oberhalb der Orgel). Dem durch das Querschiff angedeuteten Kreuz im Grundriss der Kirche wird dadurch entsprochen, dass die barocke Einrichtung in diesem Kreuz den Platz der Wundmale einnimmt. Die liturgischen Vorstellungen des Zweiten Vatikanischen Konzils werden in Werken zeitgenössischer Kunst (Volksaltar und Ambo) realisiert.

Ergänzungen

Im Jahr 2008 wurde die Heizanlage erneuert.

Rundgang durch die Kirche

     
 KreuzwegHochaltar  
 Glasfenster Glasfenster 
 SakramentshäuschenZunftfahne 
Sakristei VolksaltarChorgestühl 
  Ambo  
Nepomukaltar Annenaltar
  Kirchenbänke  
  KanzelKreuz 
     
 GrabsteineZunftfahnenGrabsteineKirchenplatz
     
 Votivaltar  Haupteingang
 KreuzOrgelGrabsteine 
  Wochentags-
kapelle
  
     

Wichtige Punkte
im Kirchenraum

Annenaltar
Chorgestühl und Kirchenbänke
Glasfenster
Grabsteine
Haupteingang
Hochaltar
Kanzel
Kreuz
Kreuzweg
Nepomukaltar
Orgel
Sakramentshäuschen
Sakristei
Volksaltar und Ambo
Votivaltar
Wochentagskapelle
Zunftfahnen


und außerhalb der Kirche

Außenansicht
Kirchendach
Kirchenglocken
Kirchenplatz


und im Verborgenen

Depot mit Figuren und Bildern

Panorama / Virtueller Rundgang...

Fallweise finden Führungen durch die Othmarkirche statt.


Quellen:
Kirchenführer "Sankt Othmar Mödling", erhältlich am Schriftenstand der Othmarkirche
Schriften von Doris Frass-Heckermann, Karl Giannoni, Gustav Melzer, Alfred Weiss
Kunstgutinventar von Peter Aichinger-Rosenberger
mündliche Mitteilungen von Ferdinand Krausgruber und Leopold Ostermann

Einen Überblick über geschichtliche Ereignisse in Zusammenhang mit der Kirche und Pfarre St. Othmar gibt die Zeittafel...

Einen Überblick über den Zusammenhang von Festen im Kirchenjahr und Darstellungen in der Kirche gibt der Kalender...

Gottesdienste und Lageplan ...


aktualisiert am 15-Mai-2016
Mitteilungen bitte an webmaster@othmar.at