Minis beim Papst in Wien
Am Sonntag dem 9.9.2007 um 06:15 war einiges los am Bahnhof Mödling, da trafen sich 13 Minis aus St. Othmar und St. Michael, und machten sich auf den Weg zur Papstmesse am Stephansplatz. Als wir in der Kärntnerstraße ankamen wurde auf der Bühne neben dem Dom gerade die Laudes angestimmt und wir marschierten weiter zum Franziskanerkloster in die Weihburggasse, dort trafen wir schon auf die ersten der 1000 angemeldeten Ministranten.

Wir zogen unserer Mini-Gewänder an und stärkten uns noch für die kommenden 4(!) Stunden ohne Essen. Anschließend mussten wir uns registrieren lassen und uns dann in die Prozessionsordnung einordnen.

Doch wozu das ganze? - Um Papst Benedikt XVI. aus nächster Nähe zu sehen und ihm sogar die Hand zu schütteln.

Wir sind dann über den Stephansplatz ins erzbischöfliche Palais gezogen und haben gewartet. Als Papst Benedikt schließlich eintraf war die Begeisterung groß, aber auch der Kampf um die beste Sicht. Er ging eine Runde durch den ganzen Hof und schüttelte viele Hände, so konnten ihn dann auch alle sehen. Auch einige Mödlinger Minis wollen sich nicht mehr die rechte Hand waschen...

Anschließend gingen wir auf die Rotenturmstraße hinaus und stellten uns in einem Spalier auf, sodass der Papst zum Stephansdom an uns vorbeiziehen konnte und wir ihn wieder ganz nahe sahen.

Die Messe feierten wir am "Fiakerparkplatz", mit super Sicht zur Videowall. Auf große Begeisterung trafen auch die Hocker, Halstücher und Regenmäntel, die wir alle bekamen.

Nach dem Angelus-Gebet gab es noch Geschenke für den Papst und eine Überraschung für uns. Ein sehr bekanntes Gesicht tauchte auf der Leinwand auf und überreichte dem Papst ein "Jugend-Evangeliar". Es war Beni Metz, ehemaliger St. Othmar Ministrant und jetzt kj-Wien-Vorsitzender.

Auch wenn es schwer war noch still zu stehen, machten wir wieder eine lange Reihe zum Palais und der Papst zog zum dritten Mal an uns vorbei. Als wir dann sicher waren, dass er nicht doch noch einmal herauskommt, marschierten wir wieder zum Franziskanerkloster zurück. Dort fanden wir dann auch wieder Matthias, der sich kurzfristig als Kommunionspender-Begleiter bereit erklärt hatte. Nach einigem Gedränge fanden wir wieder unsere Sachen und konnten uns umziehen und eine Kleinigkeit essen und trinken.

Müde aber mit vielen tollen Eindrücken machten wir uns auf die Heimreise.


















































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