Die Walcker-Orgel der Pfarrkirche St. Othmar in MödlingGeschichte | Disposition | ORGELSOMMER | Hörbeispiele | Spieltisch | Erweiterung 2005 Geschichte der Orgel
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Disposition der OrgelDie Orgel besitzt drei Manuale, ein Pedal, 34 klingende Register und 2.244 Pfeifen.
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MÖDLINGER ORGELSOMMER
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HörbeispieleHerr Mag. Reinmar Wolf, Direktor der Beethoven Musikschule in Mödling und seit 1978 Organist in St. Othmar, hat freundlicherweise Hörbeispiele der Orgel aus St. Othmar zur Verfügung gestellt:
Die Ausschnitte stammen aus seiner CD "Orgelmusik aus St. Othmar", aufgenommen im Juli 1993 in St. Othmar. 1994 erhielt er dafür den Nachwuchspreis Klassik der Deutschen Grammophon. Auf www.musikwolf.com gibt es weitere Hörbeispiele aus St. Othmar (auch in anderen Besetzungen, v. a. mit Trompete) und Programmvorschläge. |
Spieltisch der Orgel
Der Spieltisch ist der "Arbeitsplatz" des Organisten. Durch Ziehen entsprechender Register und Niederdrücken von Tasten der Klaviaturen (Manual und Pedal) steuert er, welche der 2.244 Pfeifen zu welchem Zeitpunkt erklingen. Jede Orgelpfeife ist durch zwei Sperren, zwei Ventile, von der Luftversorgung getrennt. Die erste Sperre wird durch Ziehen eines Registerzuges aufgehoben. Dieser Zug wirkt auf alle Pfeifen eines Registers. Die zweite Sperre wird durch Niederdrücken einer Klaviaturtaste geöffnet. Diese Taste wirkt auf alle Pfeifen gleicher Tonhöhe unterschiedlicher Register. Wenn beide Ventile für eine Pfeife geöffnet sind, dann strömt Luft in die Pfeife. Durch die Konstruktion der Pfeife beginnt die Luftsäule in der Pfeife zu schwingen, ein Ton wird hörbar.
Die meisten Orgelpfeifen sind am oberen Ende offen. Es gibt aber auch gedeckte Pfeifen, diese sind am oberen Ende geschlossen. Eine gedeckte Pfeife klingt um eine Oktav tiefer als eine gleich lange offene Pfeife. Der Gedecktbass 8' klingt also gleich hoch wie der Subbass 16'. Eine gedeckte Pfeife unterscheidet sich von einer offenen Pfeife gleicher Bauart aber auch in der Klangfarbe, da in der gedeckten Pfeife aus physikalischen Gründen weniger Oberschwingungen ausgebildet werden. Der Ton wird weicher, er klingt etwas hohl. Bei einem Mixtur-Register erklingen für jeden einzelnen Ton mehrere Pfeifen unterschiedlicher Länge gleichzeitig. Durch Spielhilfen wie Kopplungen, Schweller und Tremulant kann der Organist den Klang der Orgel weiter beeinflussen. Durch Kopplungen wird es ermöglicht, Register, die einem bestimmten Manual zugeordet sind, auf einem anderen Manual oder auf dem Pedal zu spielen. Wenn beispielsweise die Koppel Die Schweller (Schwellwerke) ermöglichen es, den an sich starren Klang der Orgelpfeifen dynamisch zu beeinflussen. Dazu werden bewegliche Jalousien stufenlos geschlossen oder geöffnet. Dadurch wird der Klang der Pfeifen mehr oder weniger stark gedämpft, es ändern sich die Klangfarbe und die Lautstärke. Der Tremulant ist eine Vorrichtung, die den Orgelwind in Schwingungen versetzt und damit die Register zum Schweben bringt. Aus der folgenden Tabelle ist die Anordnung der Registerzüge und weiterer Bedienelemente ersichtlich.
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![]() König David mit Harfe |
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Falls Sie gut Klavier spielen können und sich für das Studium der Orgel interessieren, setzen Sie sich bitte mit Herrn Dir. Mag. Reinmar Wolf (reinmar.wolf@aon.at) der Beethoven-Musikschule (beethoven-musikschule@inode.at, Tel. 02236 / 22040) in Mödling in Verbindung. Eine Übungsmöglichkeit kann eventuell in der Filialkirche St. Michael oder in einem privaten Orgelstudio organisiert werden. Wenn Sie am Orgelspiel Interesse haben, kontaktieren Sie bitte Herrn Fritz Handler f.handler@kabsi.at. aktualisiert am 23-Jan-2009 |