21. Mödlinger Orgelsommer 2004




3. Konzert, 5. August 2004

Robert LEHRBAUMER

Robert LEHRBAUMER

In Wien geboren, war er in der Bubenzeit Mitglied der Mozart-Sängerknaben. Als Neunjähriger pianistische Auftritte im In- und Ausland, seither in nahezu allen Ländern und Hauptstädten Europas, in Nord-, Mittel- und Südamerika, Afrika sowie im Nahen und Fernen Osten, in Häusern wie dem Wiener Musikverein und Wiener Konzerthaus bis zu New Yorks Carnegie-Hall und Tokyos Casals Hall.

Studium an der Wiener Musikhochschule: Klavier (G. Schwarzbauer, H. Schwertmann, H. Medjimorec), Orgel (R. Scholz), Dirigieren (O. Suitner), Tonsatz (Th. Chr. David). Stipendien von Bösendorfer, Alban Berg Stiftung, staatliche Würdigungspreise. Nationale und internationale Wettbewerbspreise, u. a. Internationaler Musikwettbewerb Genf 1985.

Soloauftritte bei Festivals: Wiener Festwochen, Salzburger Festspiele, Brucknerfest Linz, Carinthischer Sommer, Bregenzer Frühling, Festspiele Luzern, Orgelwochen Nürnberg, Schubert-Festival Washington, Frühlingsfestival Kosice, Festival Cervantino Mexico u. a.

Als 25jähriger Soloabend im Zyklus "Meisterinterpreten" neben Abbado, Brendel, Caballé und Sinopoli im Großen Saal des Wiener Konzerthauses. Seit dem 11. Lebensjahr solistische Auftritte mit Orchester, in Folge Zusammenarbeit als Solist oder/und Dirigent mit den Wiener Philharmonikern, den Wiener Symphonikern, dem RSO Wien, dem NTO, "ensemble die reihe", der Camerata Academica Salzburg und zahlreichen Symphonie- und Kammerorchestern im In- und Ausland.

Zusammenwirken u. a. mit Claudio Abbado, André Previn, Yehudi Menuhin, Sandor Végh, Michel Plasson, Leopold Hager, Hans Graf, Walter Berry, Anton Dermota, Philippe Entremont, Kurt Equiluz, Angelika Kirchschlager, Helmut Lohner, Erika Pluhar, Wolfgang Schneiderhan, Rudolf Schock, Bo Skovhus und vielen prominenten Ensembles. Auch Klavier-Orgel-Doppelabenden, in Rezitals und mit Orchester. Konzerttätigkeit auch mit dem Hammerklavier (Wiener Musikverein, eigener Schubert-Zyklus für das Linzer Brucknerhaus).

Aufnahmen für Rundfunk, Fernsehen, Video, Schallplatten, CDs (Sony, RCA-Ariola, Amadeo, ORF, Belvedere, KKM, Preiser Records) und Film.

Zahlreiche Uraufführungen. Widmungen von Klavier-, Orgel-, Kammermusik- und Orchesterwerken u. a. von Christoph Cech, Gottfried von Einem, Paul Kont, Robert Schollum, Thomas Daniel Schlee, Shih u.v.a. Dozent bei Meisterkursen im In- und Ausland, Juror bei internationalen Musikwettbewerben, Master-Classes an Universitäten in Europa, Amerika und Asien. Künstlerischer Leiter bzw. Berater von Festivals, Konzertserien und Meisterkursen.

Robert Lehrbaumer gastierte bereits 1985, 1986, 1988, 1993 sowie 1996 in St. Othmar im Rahmen der "MÖDLINGER ORGELSOMMER".


"TOCCATA UND ..."
Bach und österreichische Orgelmusik
aus Barock, Romantik und Moderne

 
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Toccata und Fuge d-Moll, BWV 565
 
 Johann Pachelbel (1653 - 1706)
 Fuga C-Dur
 Toccata e-Moll
 
 Jenö Takács (*1902)
 Pastorale für Darius Milhaud (aus "6 Metamorphosen" op. 121)
 Toccata op. 54 für Klavier (Orgelfassung von Robert Lehrbaumer)
 
 Anton Heiller (1923 - 1979)
 "Sorrig og glaede" (aus den Choralvorspielen zu den Liedern
 des dänischen Gesangsbuchs)
 
Johann Sebastian Bach (1685 - 1750)
Toccata, Adagio und Fuge C-Dur BWV 564
 
 Augustinus Franz Kropfreiter (1936 - 2003)
 Toccata francese
 
 Peter Planyavsky (*1947)
 Toccata alla Rumba
 
 Franz Schmidt (1874 - 1939)
 Präludium A-Dur
 Toccata C-Dur


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aktualisiert am 05-Aug-2004
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