In der Zeit vom 1. Juni bis 8. Juni 2005 unternahmen Pfarrer Posch und einige Mitglieder der Pfarre St. Othmar eine sehr interessante Reise in den unbekannten Südosten der Türkei. Dieser Teil der Türkei liegt etwas abseits der großen Touristenströme und beherbergt eine Vielzahl antiker biblischer und mittelalterlicher Stätten, die einen Besuch wirklich lohnten. Unter der sehr fachkundigen Führung eines perfekt deutsch sprechenden türkischen Reiseleiters, konnten wir viel sehen und erfahren.
Mit den Türkish Airlines kamen wir über Istanbul nach Adana. Von dort aus besuchten wir die frühchristliche Wallfahrtsstätte Ayatekla, wo das Grab der Paulusgefährtin Thekla verehrt wird. Wir besuchten u.a. ein spätantikes Badehaus mit dem wunderbaren Mosaik der "Drei Grazien" in Narlikuyu und spazierten zur geologischen Attraktion Cennet ve Cehennem ("Himmel und Hölle"). Danach fuhren wir nach Tarsus, dem Geburtsort des hl. Paulus.
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| Narlikuyu, Die drei Grazien | Cennet ve Cehennem, Himmel | Cennet ve Cehennem, Hölle |
Nach dem Karatepe-Nationalpark und anderen Sehenswürdigkeiten erreichten wir Antakya, das frühchristliche Gemeindezentrum Antiochien, wo die Jünger zum ersten Mal Christen genannt wurden.
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| Karatepe Nationalpark | Antakya | Antakya, Petrusgrotte |
Besonders eindrucksvoll war die Fahrt zu den einsam gelegenen Ruinen des Simeonklosters.
In Antakya selbst besuchten wir das Mosaikenmuseum und die Petrusgrotte. In der Kirche einer kleinen katholischen Gemeinde feierten wir mit Pfarrer Posch die hl. Messe und konnten von dem dortigen Pfarrer vom positiven Zusammenleben der kleinen christlichen Gemeinde mit den Moslems und wenigen Juden viel erfahren.
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| Antakya, Mosaikmuseum | Simeonkloster | Simeonkloster |
Über Adiyaman gelangten wir zum Nemrud Dag Nationalpark mit den eindrucksvollen Götterstatuen und dem Grabhügel des Königs Antiochos I. von Kommagene. Wir gingen einen Teil zu Fuß und konnten die eigenartige "Weite Landschaft" mit ihrer kargen Vegetation und den vielen Schafherden bewundern.
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| Nemrud Dag, Plateau | Nemrud Dag, Statuen | Nemrud Dag, Abstieg |
Über den Atatürk-Stausee, der die Wasser des Eufrat staut, gelangten wir nach Sanliurfa. Diese Stadt war aufgrund ihres sehr gepflegten Erscheinungsbildes besonders eindrucksvoll. Wir konnten dort die Abrahamsteiche bewundern.
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| Euphrat | Diyarbakir, Tigris | Sanliurfa, Zitadelle |
Die Fahrt nach Harran, mit ihren eigenartigen Trullihäusern, angeblich einst Wohnsitz der Sippe des Abraham, war ebenfalls ein Erlebnis.
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| Harran, Moschee | Harran, Trullihäuser | Harran, Trullihäuser |
Das letzte Ziel war Diyarbakir. Diese Stadt ist auf einer Hochterrasse über dem Tigris erbaut.
Von Diyarbakir über Istanbul kamen wir alle wieder gesund in Wien an.
Text: Heidi Wimmer
Fotos: Fritz Wymlatil
Auf dieser Seite wird nur eine kleine Auswahl von Fotos gezeigt. Teilnehmer der Reise können auf Wunsch alle von Fritz Wymlatil fotografierten Fotos auf CD erhalten. Anfragen bitte an webmaster@othmar.at
aktualisiert am 16-Jun-2005
Mitteilungen bitte an webmaster@othmar.at